IKT-Glossar
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) haben ihre eigenen Fachbegriffe, die oft wie Fachchinesisch in unseren Ohren klingen. Darum haben wir Ihnen in diesem Glossar eine Übersicht der häufigsten Begriffe erklärt, die Ihnen bei einem eTwinning-Projekten begegnen können. Selbstverständlich ist diese Übersicht nicht vollständig. Wenn Ihnen ein Begriff auffällt, der unbedingt gelistet werden soll, mailen Sie uns!
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A
Add-contact-Button
Über die Partnersuche im eTwinning-Desktop finden Sie zahlreiche Lehrkräfte aus Europa. Sie haben hier die Möglichkeit, interessante Kontakte aufzubauen und eine geeignete Partnerschule zu finden. Ist eine Person bzw. eine Schule interessant? Dann klicken Sie auf das Symbol „add-contact“, um sie in Ihre Kontaktliste (Meine Kontakte) aufzunehmen. Bitte beachten Sie, dass hierfür die Zustimmung der jeweiligen Person erforderlich ist.
Anmeldung bei eTwinning
Wenn Sie sich bei eTwinning anmelden möchten, haben wir hier einen Leitfaden für Sie eingerichtet.
B
Bildrechte
siehe Persönlichkeitsrecht
Blog
Blog (Toolbox), eigentlich Web-Log ist eine Wortkreuzung aus Web und Logbuch. Es ist eine Art Tagebuch oder Journal, in dem Aufzeichnungen und Sachverhalte von einem oder mehreren Bloggern niedergeschrieben werden. Im Rahmen eines eTwinning-Projekts kann ein Blog ideal für die Schülereinbindung genutzt werden.
Brainstorming
Brainstorming ist eine Methode zur Ideenfindung, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördern soll.
Vier grundsätzliche Regeln gelten beim Brainstorming:
- Kombinieren und Aufgreifen von bereits geäußerten Ideen
- Kommentare, Korrekturen, Kritik sind verboten.
- Viele Ideen in kürzester Zeit (Zeitrahmen ca. 5-30 min)
- Freies Assoziieren und Phantasieren ist erlaubt
Brainstorming lässt sich grob in zwei Phasen einteilen:
1. Ideen finden
2. Ergebnisse sortieren und bewerten
Brückensprache
Bei einem eTwinning-Projekt werden Sie mit Partnerschulen unterschiedlichster Muttersprachen zusammenarbeiten. Daher sollten Sie sich für die Kommunikation untereinander auf eine Brückensprache einigen, die auch alle Partner sprechen und verstehen.
Bleanded Learning
Blended Learning ist eine Lehrform, bei der Online- und Präsenzveranstaltungen kombiniert werden. Deutsche eTwinning-Lehrkräfte können sich über den Ablauf und die Teilnahmevoraussetzungen (Technik) hier informieren.
C
Chat
Bezeichnet eine elektronische Kommunikation in Echtzeit. Über ein Chatprogramm können Teilnehmer von unterschiedlichsten Standorten Nachrichten eintippen, die binnen kürzester Zeit (je nach Schnelligkeit der Internet-Verbindung) auf dem Bildschirm des angeschriebenen Chatteilnehmers erscheinen. Chats können nach verschiedenen Themen (z.B. Hilfe bei der Projektplanung) aufgeteilt werden. Dazu entstehen dann Chatrooms, Räume, in denen ausschließlich diese Themen behandelt werden. Im eTwinning-TwinSpace haben Sie ein Chatprogramm, das nur im geschützten Bereich innerhalb des TwinSpace für registrierte User zugänglich ist und sogar ausschließlich für Sie und Ihre Projektschulen nutzbar ist.
COMENIUS
Das COMENIUS-Programm ist ein 1995 eingerichtetes Programm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der Europäischen Union sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. Am COMENIUS-Programm nehmen Schulen teil, die den Europagedanken fördern wollen und mehr auf eine einheitliche europäische Union zielen. Ab dem Projektjahr 2008-2010 nehmen auch Kindertagesstätten am COMENIUS-Austauschprogramm teil. COMENIUS ist wie auch eTwinning im Programm „Lebenslanges Lernen“ der Europäischen Union integriert. Benannt ist es nach dem Pädagoge Johann Amos Comenius.
D
Desktop
Der Desktop ist ein persönlicher Arbeitsbereich bei eTwinning, der registrierten Usern zur Verfügung steht. Hier können Sie
Ihr Profil ändern,
Lehrkräfte aus ganz Europa kontaktieren
Ihre Kontakte verwalten
Partner finden
Ihre Projekte anlegen und verwalten.
Dokumentenbibliothek
Die Dokumentenbibliothek ist eine Anwendung im TwinSpace, die einer Seite unter Projektaktivitäten, im Konferenzzimmer und in der Schülerecke hinzugefügt werden kann. Hier können Sie Dokumente, Präsentationen oder Arbeitsblätter ablegen.
E
Die elektronische Post, E-Mail, ist ein Weg im Internet briefartige Nachrichten zu übertragen. Sie können das über private Anbieter machen oder im eTwinning Desktop mit einer eigenen e-Mail-Funktion.
eLearning
siehe Learning Lab
Europäische Koordinierungsstelle
Die europäische Koordinierungsstelle ist so zu sagen das Dach aller Nationaler Koordinierungsstellen von eTwinning.
Die zentrale Koordinierungsstelle wird vom European Schoolnet, einer Partnerschaft bestehend aus 26 europäischen Ministerien für Bildung und Erziehung, gesteuert, die Ihnen den Desktop sowie den TwinSpace zur Verfügung stellt und die Datenbank mit allen registrierten Schulen aus 31 Ländern aktuell hält. Für deutsche eTwinner arbeitet die europäische Koordinierungsstelle also nur im Hintergrund. Erster Ansprechpartner für Sie ist immer die nationale Koordinierungsstelle.
eTwinning-Mailfunktion
Sowohl im eTwinning-Desktop als auch im TwinSpace steht Ihnen eine Mailfunktion zur Verfügung. Der eTwinning-Desktop ist ausschließlich für Lehrkräfte zugänglich, d.h. hier können Sie mit interessanten Kollegen aus Europa in Kontakt treten. Im TwinSpace haben alle Mitglieder die Möglichkeit, zu mailen.
F
Forum
Ein virtueller Platz zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen in Diskussionen. Wenn Sie bei Ihrer Projektarbeit mit einem Forum arbeiten, zeigt die Erfahrung vieler Lehrkräfte, dass es unumgänglich ist, den Forumsbeitrag regelmäßig und in kurzen Abständen zu aktualisieren. Da im Desktop beispielsweise i. d. R. über 3500 Projektideen veröffentlicht werden und nur diejenigen, die weit vorne stehen, auch Beachtung erfahren.
G
geschützter Bereich
Im TwinSpace von eTwinning haben Projekte geschützte Bereiche. Damit können ihre Schülerinnen und Schüler trotz Interneteinsatz in einem Bereich arbeiten, der nur Ihnen, den Partnerlehrkräften und den Schülerinnen und Schülern zugänglich ist.
H
Helpdesk
Wenn Sie eine individuelle Beratung zu eTwinning brauchen, dann steht Ihnen Heike Türke von unserem Helpdesk zur Verfügung. Sie beantwortet täglich von 9:30 bis 15:00 Uhr gebührenfrei unter 0800 – 389 46 64 64 Ihre Fragen oder schicken Sie ihr eine E-Mail.
I J
Internetplattform
siehe Plattform
K
Konferenzzimmer
Das Konferenzzimmer ist ein Bereich im TwinSpace, wo sich die Lehrkräfte der Partnerschulen – wie im echten Leben auch – abseits ihrer Schüler digital austauschen können.
Kontaktseminar
Bei einem Kontaktseminar von eTwinning können Sie auf Tuchfühlung mit anderen eTwinning-Schulen gehen. Die Seminare sind ein- bis zweitägig und helfen Ihnen ein Netzwerk durch persönlichen Kontakt zu schaffen. Die Seminare kündigen wir frühzeitig in unserer Datenbank an.
Koordinierungsstelle
siehe Nationale Koordinierungsstelle und Europäische Koordinierungsstelle
L
Learning Lab
Unter diesem Begriff versteht man ein mediengestütztes Lehren und Lernen. Im Falle von eTwinning sind dieses beispielsweise die Blended-Learning-Fortbildungen oder die Learning Events,die jeweils online durchgeführt werden und keine Präsensveranstaltungen sind.
LAN-Verbindung
siehe W-LAN-Verbindung
M
Mindmapping
Das Mindmapping ist ein Baumdiagramm, dass nach der kognitiven Technik arbeitet, die z. B. zur Erschließung und visuellen Darstellung eines Themengebietes, zur Planung oder für Mitschriften genutzt werden kann. Zur Erstellung von Mindmaps gibt es verschiedene Programme (Toolkit). In der Mitte wird das zentrale Thema, möglichst genau formuliert. Davon ausgehend werden in Großbuchstaben die Hauptthemen, entsprechend der Kapitelüberschriften eines Buches, mit Hauptlinien verbunden. Pro Linie wird jeweils ein Schlüsselbegriff verwendet. Daran schließen sich in dünner werdenden Zweigen und unter Verwendung von Kleinbuchstaben die zweite und dritte, sowie weitere Gedankenebenen (Unterkapitel) an.
Der Vorteil von Mindmaps besteht darin, dass schriftliche Inhalte visualisiert werden und Studien belegen, dass wir über Bilder besser lernen.
N
Nationale Koordinierungsstelle
eTwinning ist national und europäisch organisiert. Projekte der einzelnen Länder werden bei den jeweiligen Nationalen Koordinierungsstellen der 31 teilnehmenden europäischen Länder betreut. Die deutsche Koordinierungsstelle für eTwinning unterstützt Sie mit Fortbildungen, individueller Beratung (0800 – 389466464) und Unterrichtsmaterialien.
Die Nationale Koordinierungsstelle eTwinning ist bei Schulen ans Netz e.V. in Bonn angesiedelt.
Netiquette
Dieser Begriff lehnt sich an Etikette an, dass das gute Benehmen, die Höflichkeit bezeichnet und bezieht sich in diesem Fall auf das Netz, das Internet. Ähnlich wie im realen Leben gibt es in der Kommunikation bestimmte Regeln und Umgangsformen, die wir einhalten sollten. Im Internet werden verschiedenste Kommunikationsmittel benutzt, die alle spezifische Netiquetten haben. Die Internet Engineering Task Force, eine weltweite Gemeinschaft von professionellen Internetnutzern hat dazu ausführliche Guidelines (Englisch) erstellt.
O P Q
Partnerschule
Um ein eTwinning-Projekt zu starten, benötigen Sie mindestens eine Partnerschule. Das ist eine Schule, die wie Sie, an einem europäischen Austausch im Rahmen von eTwinning interessiert ist. Im Desktop und auf unserer Seite Schulen suchen Schulen finden Sie eine Datenbank, in der Sie mit einer Suchfunktion die geeignete Partnerschule für Ihre Projektidee finden können oder sich selbst als Partnerschule einem Projekt einer anderen Schule anschließen können.
Persönlichkeitsrechte
Das Persönlichkeitsrecht ist ein sehr sensibler Bereich, den Sie sorgfältig vor Beginn eines eTwinning-Projekts beachten sollen. Das Recht dient dem Schutz der Persönlichkeit einer Person vor Eingriffen in ihren Lebens- und Freiheitsbereich. Die rechtliche Grundlage ist europaweit sehr unterschiedlich geregelt. Für Ihr eTwinning-Projekt sollten Sie vor allem das Persönlichkeitsrecht Ihrer (meist minderjährigen) Schüler beachten und sich informieren, wie die rechtliche Grundlage im Land Ihrer Partnerschulen aussieht. Dabei haben vor allem Bild- und Videoaufnahmen eine besondere Stellung. Denn das Recht am eigenen Bild oder Bildnisrecht ist eine besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Es besagt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob überhaupt und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden (§22 KUG).
Da die meisten Schüler von eTwinning-Projekten minderjährig sind, müssen die Erziehungsberechtigten eingebunden werden. Oft stellen Schulen dafür eine standardisierte Einwilligungserklärung zur Verfügung, die Sie gleich zu Projektbeginn von allen Erziehungsberechtigen einholen sollten. Ausführliche Informationen zur Veröffentlichung von Personenfotos, inklusive Mustertexten für die Einwilligung zur Veröffentlichung von Bildnissen, finden Sie hier online.
Plattform
Unter einer Plattform wird im digitalen Bereich eine Umgebung im Internet bezeichnet, auf der Software laufen kann. Im Falle von eTwinning stehen Ihnen gleich zwei Plattformen zur Verfügung. Zum einen der Desktop und zum anderen der TwinSpace.
Profil
Wenn Sie sich als Nutzer bei eTwinning registriert haben, können Sie im Desktop ein Profil, eine Art Steckbrief, über sich, ihre Klasse, die Schule und ein mögliches Projekt anlegen. Dieses Profil wird dann in der Schuldatenbank abgelegt und ist für alle eTwinning-interessierten Schulen unter www.eTwinning.net einsehbar. Das Profil ist ein Teil Ihrer Visitenkarte. So können Sie zum Beispiel auch im eTwinning-Desktop von anderen eTwinnern gefunden und über die Mailfunktion oder den „add-contact“-Button kontaktiert werden.
Projektidee
Vor jeder erfolgreichen eTwinning-Schulpartnerschaft steht die Projektidee. Was genau möchte ich mit meinen Schülern machen? Welche IKTs setze ich dafür ein, aus welchem Land sollen die Partnerschulen kommen. Ist alles, was ich mir vorstelle, überhaupt umsetzbar? Fragen wie diese und mehr werden Ihnen immer wieder kommen. Unser Praxishandbuch gibt Ihnen Hilfestellungen für die zündende Idee und auch mit ein bisschen Brainstorming kann ein geniales Projekt entstehen.
Projekttagebuch
Viele eTwinning-Schulen führen ein Projekttagebuch über den Verlauf der Projekte. Dieses geschieht wie das meiste bei eTwinning digital. Bevorzugte Werkzeuge dafür sind Blogs. Ein Projekttagebuch bietet eine gute Gelegenheit, Schüler aktiv in die Dokumentation ihrer eigenen Arbeit einzubinden und anderen einen Einblick zu geben.
R
registrierter User/Nutzer
Wenn Sie bei eTwinning mitmachen wollen und vor allem den Desktop und den TwinSpace für ein Projekt einsetzen möchten, müssen Sie sich als Teilnehmer – User – registrieren. Das Anmeldeprocedere ist sehr komfortabel in drei Schritten aufgebaut. Wie es im Detail funktioniert, finden Sie hier
S
Schülerecke
Die Schülerecke ist ein Bereich im TwinSpace, der für Ihre Schüler reserviert ist. Hier können sich die Partnerklassen abseits der Lehrkräfte digital austauschen. Die Lehrkräfte können sich im Konferenzzimmer des TwinSpace austauschen, ohne dass Schüler Zugriff auf diesen Bereich haben
Schwarzes Brett
Im eTwinning Desktop können Sie anderen eTwinnern Nachrichten auf deren Schwarzen Brett hinterlassen. Diese Nachrichten sind für die eTwinning-Community öffentlich und können von anderen eTwinnern gelesen werden.
Social Media
Social Media ist ein Teil des Web 2.0. Dabei handelt es sich um soziale Netzwerke, in denen Menschen rund um den Globus mittels Bilder, Texten, Videos und Nachrichten kommunizieren. Die häufigsten sozialen Netzwerke, die Schüler nutzen, sind facebook und Schüler-VZ.
Steckbriefe
siehe Profil
Smartboard
siehe Whiteboard
Slides
Slides ist der englische Begriff für Diabilder. Im digitalen Sprachgebrauch meint man damit aber digitale Bilder (zum Beispiel im jpg-Format von Kleinbildkameras oder Handykameras).
Slideshows
Slideshows sind digitale Fotoalben, die sie mit Slideshowprogrammen (Toolbox) erstellen können und beispielsweise auf Ihrer Projekthomepage von eTwinning einstellen.
Storyboard
Wenn Sie mit Ihren Schülern einen Videofilm drehen wollen, dann ist es ratsam, eine Art Ablaufplan der Bilder und Texte zu gestalten. Dieses wird in einem Storyboard gemacht. Ein Storyboard besteht in der linken Spalte aus Bildern, die man sich für das Filmen vorgenommen hat und in der rechten Spalte wird der Text oder die Musik, die über das Video gelegt wird, beschrieben.
T
TwinSpace
Sobald Sie ein Projekt mit einer Partnerlehrkraft angemeldet haben, haben Sie Zugriff auf den gemeinsamen TwinSpace. Das ist ein virtueller Klassenraum, in den Sie auch Ihre Schülerinnen und Schüler sowie weitere Projektpartner einladen können. Der TwinSpace ist nur für Ihre Projektmitglieder sichtbar und nach Wunsch können die Projektverantwortlichen Inhalte veröffentlichen.
In Ihrem TwinSpace können Sie
- Nachrichten versenden
- Im Forum oder per Chat diskutieren
- Einen Projektkalender führen
- Arbeitsblätter und Präsentationen austauschen
- Fotogalerien erstellen
- Arbeitsergebnisse veröffentlichen.
Alte Hasen bei eTwinning sprechen häufig vom neuen oder alten TwinSpace. Der Unterschied besteht ausschließlich darin, dass der neue TwinSpace eine aktualisierte Version des vorherigen TwinSpace (des vermeintlichen alten TwinSpace) ist. Im neuen TwinSpace stehen Usern mehr Funktionen zur Verfügung und die Plattform ist komfortabler. Alle neu registrierten Projekte werden automatisch in den neuen TwinSpace gestellt, so dass eine Unterscheidung mit der Zeit wegfallen wird.
U V W
W-LAN-Verbindung
W-LAN steht für Wireless Local Area Network , was häufig auch als LAN-Verbindung bezeichnet wird. W-LAN ist ein drahtloser (kabelloser) Internetzugang. Die Verbindung wird über Funk hergestellt. Dazu ist ein PC oder Notebook nötig, dass eine Funkverbindung empfangen kann. Der Vorteil zum Kabelinternet besteht darin, dass man - innerhalb des Funkbereichs - mobil arbeiten kann, ohne dass man mit dem PC oder Notebook durch die Kabellänge an einen Standort gebunden ist.
Web 2.0
Web 2.0 bezeichnet eine Reihe von interaktiven Werkzeugen im Internet. Die Bezeichnung 2.0 kommt aus dem Aktualisierungsbereich der Software-Industrie, die jede neue Version ihre Produkte mit einer höheren Versionsnummer bezeichnet. Web 2.0 soll damit die höhere Nutzungsstufe des Webs – des Internets – andeuten. Unter Web 2.0 fallen viele Informationsdienste, am stärksten genutzt werden allerdings soziale Netzwerke (Social Media), in denen Menschen rund um den Globus mittels Texten, Bilder, Videos und Nachrichten kommunizieren. Die häufigsten sozialen Netzwerke, die Schüler nutzen, sind facebook und Schüler-VZ.
Webbased Trainings
siehe Learning Lab
Webseiteninhaltsanzeige
Die Webinhaltsanzeige ist eine Anwendung im TwinSpace, die einer Seite unter Projektaktivitäten, im Konferenzzimmer und in der Schülerecke hinzugefügt werden kann. Mit der Webinhaltsanzeige haben Sie die Möglichkeit, eine Aktivitätsseite mit Inhaltsfeldern im Stil einer Webseite zu gestalten. Sie können beispielsweise die Inhaltsanzeige für alle Aktivitätsseiten als einleitende Informationsbox verwenden, in der Ziel, Inhalt und Ablauf der Projektaktivität beschrieben werden.
Web-Tools
Um die vielfältigen Möglichkeiten in einem eTwinning-Projekt zu nutzen, bedarf es technischer Werkzeuge, den Web-Tools. Das können beispielsweise der Desktop, Softwareprogramme, Kommunikationswerkszeuge oder auch Datenbanken sein. Eine Übersicht der gängigsten eTwinning-Web-Tools haben wir in der Toolbox für Sie zusammengestellt.
Whiteboard
Das Whiteboard ist die digitale Weiterentwicklung der klassischen Wandtafel mit Kreide. Das Whiteboard hat eine spezielle, glatte Oberfläche aus meist weißem Kunststoff oder emailliertem Metallblech, auf der mit speziellen Whiteboard-Filzmarkern geschrieben wird. Das Geschriebene lässt sich mit einem trockenen Schwamm leicht abwischen. Ein interaktives Whiteboard kann an einen Computer angeschlossen werden. Das Bild wird im Regelfall von einem Beamer projiziert. Das interaktive Whiteboard stellt nun über Sensoren ein Koordinatensystem dar, das es ermöglicht, einen Computer mit all seinen Funktionen und für alle sichtbar einzusetzen. Auf dem interaktiven Whiteboard werden die Menüs wie mit der Maus bedient und mit dem Stift oder mit dem bloßen Finger geschrieben.
Wiki
Ein Wiki ist eine Online-Enzyklopädie, ein digitales Lexikon, das ein gemeinschaftliches Arbeiten an Texten bietet. Jeder Artikel, der in ein Wiki gestellt wird, kann von jedem frei ergänzt, verändert oder auch gelöscht werden. Oft sind Selbstkontrollen eingefügt, Diskussionen möglich und alle veränderten Versionen werden archiviert. Es dient einem Wissensmanagement und basiert auf dem Teilhaben am Wissen anderer.
Das bekannteste Wiki ist Wikipedia.
Was die Validität der Informationen angeht, ist Vorsicht geboten. Es ist ratsam, einen Faktencheck (Zwei-Quellen-Prinzip) vorzunehmen, bevor man die Inhalte als bare Münze nimmt.
eTwinner können im TwinSpace mit einer eigens eingerichteten Wiki-Software ihr eigenes Projekt-Wiki aufbauen.
Webbased Training
siehe Learning Labs
X Y Z




