Die Nationale Koordinierungsstelle eTwinning ist angesiedelt bei Schulen ans Netz e.V.

Qualitätssiegel 2007

Verleihung in Berlin

Verleihung in Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Wem klingt dieser WM-Spruch nicht mehr in den Ohren? „Toll, dass wir so die Gelegenheit hatten, einmal in die Hauptstadt zu kommen“ freut sich auch ein Schüler aus Bremen. Am 18. Juni hatte die eTwinning-Koordinierungsstelle die 20 Gewinnerschulen aus ganz Deutschland zur Preisverleihung des Qualitätssiegels nach Berlin eingeladen. Staatssekretärin Monika Helbig, Eröffnungsrednerin und Laudatorin für die beiden Berliner Gewinner, lobte die methodische und inhaltliche Kreativität der Projekte. So hat beispielsweise eine Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums Berlin mit ihrer italienischen Partnerschule DNS  im Biologieunterricht untersucht, die Ergebnisse analysiert und verglichen.


Grundschule Großweier

Gleich drei Schulen aus Baden-Württemberg erhielten die Auszeichnung aus den Händen ihrer Laudatorin Birgit Stimpfig vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg. Die Grundschule Großweier konnte dabei die weiteste Entfernung zu ihrem „Twin“ (Partnerschule) vorweisen. Sie pflegt eine Partnerschaft mit einer Grundschule aus La Réunion, das im indischen Ozean liegt und zu Frankreich gehört. Die Kinder haben im letzten Jahr viel über das Partnerland gelernt, beispielsweise dass dort gerne und oft Meeresfrüchte gegessen werden. 

 

Adalbert-Stifter-SchuleDie beiden bayrischen Gewinnerschulen wurden von Maike Ziemer, Leiterin der nationalen Koordinierungsstelle eTwinning, geehrt. Stolz erzählten die Schülerinnen und Schüler der Adalbert-Stifter-Schule von ihrer deutsch-ungarischen Schulpartnerschaft.

„Das Projekt nutzt auf hohem Niveau mediale Werkzeuge“ meinte Inge Voigt-Köhler vom Landesinstitut für Schule in Bremen zu dem Projekt „Jugend und Wirtschaft“ der Integrierten Stadtteilschule an der Bergiusstraße. Deutsche und norwegische Schüler beschäftigten sich während des letzten Schuljahres vor allen mit ihren Berufswünschen und teilten Praktikums- erfahrungen. Die Ergebnisse wurden in einem Weblog und in kleineren Filmen für die Partnerschule festgehalten.

 

Kindergarten Kunterbunt

Die kleine Fenja vom Kindergarten Kunterbunt war mit ihrer Mutter extra aus Leer angereist, um das Qualitätssiegel für ihr Projekt „Wir entdecken unsere Naturschätze“ zu erhalten. Laudator Reinhard Hesse von der Landesschulbehörde Niedersachsen betonte, dass es toll sei, wie hier schon im Kindergarten eine offene und tolerante Einstellung der Kinder ihren europäischen Nachbarn gegenüber gefördert werde.

Volker Theimann vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen belohnte sieben Schulen seines Bundeslandes für ihre Projektarbeit. Über seine Erfahrungen während des Projekts „My school“ der Gesamtschule Niederzier sagte ein Schüler „Mich hat am meisten überrascht, dass die litauischen Partnerschüler vor Ostern eine ganze Woche nur Pfannkuchen gegessen haben.“ Die 11-Jährigen lernten zudem in diesem Schuljahr, dass in Litauen Traditionen, wie z.B. Volkstänze, viel mehr gepflegt werden als hier.

SchmelzerwaldschuleMüll und dessen Wiederverwertung standen im Zentrum des Projekts „Is all rubbish waste?“ der saarländischen Schmelzerwaldschule. Wichtigste Erkenntnis für die Projektbeteiligten: Die Ungarn haben beim Thema Müllverwertung noch einiges aufzuarbeiten. Arno Schwarz vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes gratulierte den stolzen Gewinnern im Namen des Bildungsministers Jürgen Schreier.

Last but not least wurden zwei sächsischen Schulen von Ellen Kammertöns, stellvertretende Leiterin der eTwinning-Koordinierungsstelle, für ihre Arbeit belohnt. Während die Grundschule am Weinberg mit ihrer polnischen Partnerschule ein Kochbuch mit Rezepten aus beiden Ländern erstellt hat, beschäftigte sich das Hans-Erlwein-Gymnasium zusammen mit der italienischen Partnerschule mit dem Thema Drogen und erstellte einen Film dazu.

Am SMART-Board

Alle Gewinnerschulen erhielten neben der Reise nach Berlin und ihren Urkunden als Preis ein SMARTBoard, also eine interaktive Tafel, die von der Firma SMART Technologies gesponsort wurde. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler erhielten vom eTwinning-Team außerdem Urkunden und eTwinning-T-Shirts.

Nächster Bewerbungsschluss für das Qualitätssiegel wird im Februar 2008 sein. Bewerben können sich alle eTwinning-Projekte, die seit mindestens vier Monate bestehen.

 

 

 

Mehr dazu:

Eröffnungsrede als MP3-Download

Kurzbeschreibung aller Qualitätssiegelprojekte 2007

Deutscher eTwinning Preis 2011

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