Einfach spannend: eTwinning auf der didacta
„Das ist ja spannend!“ sagten viele Lehrkräfte, die uns während der didacta vom 16. bis 20. März in Köln besuchten. Wie funktioniert eTwinning? Gibt es Fortbildungen in meiner Region? Welche Projektbeispiele gibt es für meine Schulform? Wie finde ich meine Partnerschule? Dies und mehr waren Fragen, die das eTwinning-Team gerne beantwortete.
eTwinning war in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Stand auf der didacta vertreten. Von europa- und medienbegeisterten Anfängern bis hin zu erfahrenen eTwinnern nutzten zahlreiche Interessenten die Chance, das eTwinning-Team persönlich zu treffen. Ob es darum ging, dass eine Projektanmeldung nicht mehr auffindbar war, der TwinSpace noch weiterer Erläuterung bedurfte oder sich die Lehrkräfte generell zu eTwinning informieren wollten: Tagtäglich zwischen 9 und 18:00 Uhr stand das deutsche eTwinning-Team, unterstützt von erfahrenen Moderatorinnen und Moderatoren, Rede und Antwort.
eTwinning meets Comenius
Auch am EU-Stand in Halle 6 brummte die eTwinning-Nachfrage. Hier stellten sich Comenius- und
eTwinning-Projekte in der Praxis vor. Zum Beispiel erklärte Rahel Böhlke von der Berliner Marcel-Breuer-Schule den Besuchern, wie ihr internationales Möbel-Projekt „LED Learning and teaching furniture design in Europe“ äußerst erfolgreich durchgeführt wurde – erst im Februar diesen Jahres wurde das Projekt mit dem Europäischen eTwinning-Preis 2010 ausgezeichnet.
Iris Weitzel-Gümpel vom Sonderpädagogischen Forderzentrum in Eichstatt stellte dort ihr eTwinning-Projekt „Different but equal“ vor, dass mit mehreren Förderschulen in Europa gemeinsam durchgeführt wird.
Abenteuer Vielfalt: Interkulturalität als Chance
Ganz unter dem Motto „Abenteuer Vielfalt: Interkulturalität als Chance“ stand der 18. März am Stand von Schulen ans Netz e.V. in Halle 10. In der Diskussionsrunde „Wie kann Integration gelingen? Zukunftschancen durch Bildung“ erzählte Christiane Meisenburg von der Siegerland-Grundschule in Berlin welche Chancen sie für ihre Schulklassen durch eTwinning eröffnet sieht.
„Kochen ohne Grenzen“ hieß es gleich im Anschluss. Steffi Feldhaus vom Albrecht-Dürer-Berufskolleg in Düsseldorf stellte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern sowie der polnischen Partnerschule ihr eTwinning-Projekt für Klassen in der Kochausbildung vor. „Nur Speisekarten übersetzen ist doch langweilig“, meinte einer ihrer Schüler „mit eTwinning wird der Unterricht viel interessanter“. Bei einem Live-Flash-Meeting wurden die Partnerschulen aus Frankreich und der Tschechischen Republik hinzugeschaltet. So kann Unterricht lebendig werden!
eTwinning: Immer ein Gewinn
Nicht nur der direkte Erfahrungsaustausch und die Informationsmöglichkeit vor Ort waren für viele Besucher ein Gewinn. Wer sich gut in Europa auskennt, konnte an unserem Glücksrad europäische Flaggen drehen und kleine Preise gewinnen. Etwas mehr zu gewinnen gab es bei unserem Europaquiz: Ein iPod nano, eine tragbare Webcam und eine Laserpointer winken hier den Gewinnern, die in Kürze bekannt gegeben werden.

